Während die breite Öffentlichkeit Alex Honnold für seine atemberaubenden Free-Solo-Klettereien kennt, weiß die Klettergemeinschaft, dass seine Hingabe, die rein physische Schwierigkeit am Seil zu maximieren, unübertroffen bleibt. Diese Woche bestätigten Berichte, dass Honnold endlich die Chains seines langjährigen, enigmatischen Projekts geklippt hat: eine Route mit dem Namen "Bachelor Party."
Dies war kein Geschwindigkeitsrekord oder eine Solo-Mission. Es war eine altmodische, mehrsaisonale Belagerung einer Route, die seine technischen Grenzen ausreizte.
Das Projekt: Ein technischer Granit-Test
Details zu "Bachelor Party" wurden während der Projektierungsphase relativ geheim gehalten. Abseits der Menschenmassen gelegen, wird die Route als ein atemberaubender, schwindelerregender Wandkletterweg beschrieben, der weniger auf rohe Kraft und mehr auf absolute Präzision setzt.
Quellen, die mit der Route vertraut sind, deuten darauf hin, dass sie anhaltende, unsichere Bewegungen beinhaltet, die zu einem herzzerreißend geringen Prozentsatz an Schwierigkeiten in der Nähe des Standplatzes führen. Es ist die Art von Route, bei der ein Fehltritt bedeutet, von Anfang an neu zu beginnen – ein mentaler Kampf ebenso wie ein physischer.
Während Honnold noch keine bestätigte Schwierigkeit angegeben hat, deuten frühe Gerüchte darauf hin, dass die Route fest im oberen Bereich des 5.14-Spektrums liegt und somit eine seiner schwierigsten Sportkletterrouten der letzten Jahre darstellt.
Warum "Bachelor Party"?
Der Name der Route gibt einen Einblick in Honnolds typischen trockenen Humor. Es wird weithin vermutet, dass er kurz vor wichtigen Lebensveränderungen mit der Projektierung der Route begann und sie als einen "letzten großen Kampf" oder ein massives Zeitinvestment betrachtete, bevor sich seine Prioritäten verschoben.
Der Erfolg dient als kraftvolle Erinnerung: Selbst der beste Kletterer der Welt muss ein Projekt durcharbeiten. Honnolds Kampf, Fall, Rückkehr und letztendlicher Erfolg an einer Route, die seine Grenzen ausreizt, ist vielleicht noch inspirierender und nachvollziehbarer für den durchschnittlichen Kletterer als seine Free-Solo-Klettereien.
Herzlichen Glückwunsch an Alex zum Abschluss des Kapitels "Bachelor Party".