Auf Tiroler Seite konzentrieren sich die Allgäuer Alpen auf die Tannheimer Berge über dem Tannheimer Tal – eine kompakte Gruppe steiler Kalkgipfel wie Gimpel, Rote Flüh, Gehrenspitze, Aggenstein und Roter Stein, beliebt bei Kletterern aus Tirol und Bayern. Allein die Rote Flüh (2.108 m) bietet an Süd- und Südwestwand Mehrseillängen von etwa 150–300 m im Grad 3 bis 9, von der klassischen Alten Südwand (4, 260 m) bis zum anspruchsvollen Spiderman (9, 300 m); die einsteigerfreundliche Westwandrampe (3) wurde 1997 saniert, und der benachbarte Gimpel hat eine steile Nordwand mit modernen Routen wie „Schrei aus Stein“.
Üblicher Ausgangspunkt ist Nesselwängle; von dort sind es etwa 1 Stunde 15 Minuten zum Gimpelhaus (1.659 m), mit Materialseilbahn fürs Gepäck, und etwas länger zur Tannheimer Hütte (1.760 m); die Einstiege liegen 20–25 Minuten oberhalb der Hütten. Abstieg über die Normalwege oder den Friedberger Klettersteig. Wegen Steinschlag ist auf den Klassikern ein Helm Pflicht, Kamine können nach Regen lange nass und im Frühjahr vereist sein. Hauptsaison ist Sommer bis Frühherbst. Nächste Bahnhöfe sind Pfronten-Ried, Sonthofen und Reutte.
Als Teil von Tirol verfügt Allgäuer Alpen über 27 Routen, die auf Climbing.place dokumentiert sind. Die Routen reichen von 3+ bis 10-/10. Entdecken Sie unten die 12 Felsen und Sektoren.
Oft hineingeklettert July, August, September.