Die Loferer und Leoganger Steinberge sind zwei kompakte Kalkstöcke an der Grenze zwischen Tirol und Salzburg, voller bizarrer Felsformationen, Dolinen und Karsthöhlen. Höchste Gipfel der Loferer Steinberge sind das Große Ochsenhorn (2.511 m) und das Große Hinterhorn (2.506 m). Die beiden Gebirge zählen zu den besten Kalkgebieten Österreichs, mit insgesamt über 1.000 Sportkletterrouten, darunter eine der längsten gebohrten Routen der Alpen, der 45 Seillängen lange „Pinzgawurm“. Allein rund um die Schmidt-Zabierow-Hütte (1.966 m) gibt es rund 70 Routen, einen Klettersteig-Übungsbereich und eine 40 m lange Hängebrücke; am Fuß des Gebirges wird im Klettergarten Adolari im Pillerseetal (840 m, südostseitig) seit Mitte der 1980er-Jahre geklettert – eher etwas für ambitionierte Kletterer.
Zur Hütte geht man von Lofer durch das Loferer Hochtal in etwa 2,5 bis 3 Stunden (1.150 Hm); der Adolari liegt etwa 15 Minuten vom Parkplatz. Talklettergärten sind vom Frühjahr bis Herbst gut, die hohen Wände und das Hüttengebiet vor allem von Juni bis September.
Als Teil von Tirol verfügt Loferer und Leoganger Steinberge über 45 Routen, die auf Climbing.place dokumentiert sind. Die Routen reichen von 2 bis 9+. Entdecken Sie unten die 22 Felsen und Sektoren.
Oft hineingeklettert July, August, September.