Mix- und technisches Klettern in Elbsandsteingebirge
Foto: Jan Kameníček, CC BY-SA 4.0
Das Elbsandsteingebirge auf tschechischer Seite (Labské pískovce) ist das größte und bekannteste Sandsteinklettergebiet Tschechiens. Es liegt rund um Děčín beidseits der Elbe und geht jenseits der Grenze direkt in die Sächsische Schweiz über. Auf climbing.place finden Sie über 20.000 Routen in neun Teilgebieten – vom Elbtal über Ostrov, Tisá und Rájec bis Bělá, Děčínský Sněžník und den Nationalpark Böhmische Schweiz.
Geklettert wird an freistehenden Türmen und Massiven: Risse, Kamine, Platten und Lochwände. Die Absicherung ist traditionell und sparsam – wenige Ringe pro Route, dazwischen Knotenschlingen. Abgestiegen wird durch Abseilen vom Gipfel, viele Türme haben ein Gipfelbuch.
Als Teil von Tschechien verfügt Elbsandsteingebirge über 84 Routen, die auf Climbing.place dokumentiert sind. Entdecken Sie unten die 8 Felsen und Sektoren.
Gängige Stile: Rock Climbing, Textile belay, Fixed belay, Vertical wall, Route in shadow.
Regeln
Es gelten die Kletterregeln des ČHS für die böhmischen Sandsteingebiete.
- Magnesia ist verboten.
- Keine Metallsicherungen (Friends, Keile, Haken) – zwischen den Ringen nur Schlingen, Knoten und textile „Ufos“.
- Nur bei trockenem Fels klettern – nasser Sandstein wird weich und bricht.
- Die Felsoberfläche nicht verändern.
- Abgeseilt wird von den Gipfelringen.
Teile des Gebiets liegen im Nationalpark Böhmische Schweiz und im LSG Elbsandsteingebirge, wo saisonale Sperrungen wegen brütender Vögel gelten. Prüfen Sie vor dem Besuch die Felsdatenbank des ČHS.