Im Juni 2026 wird das Kletterzentrum Innsbruck wieder zur Open-Air-Arena: Innerhalb einer Woche steigen direkt hintereinander die World Climbing Para Series (15. bis 16. Juni) und die World Climbing Series in Boulder und Lead (17. bis 21. Juni). Was früher im IFSC-Weltcupkalender lief, hat sich inzwischen zu einer der dichtesten Wettkampfwochen der Saison entwickelt.
Der Ablauf der Wettkampfwoche
Das Format teilt sich die Wände über die gesamte Woche. Den Start machen die Para-Athletinnen und -Athleten in den Lead-Disziplinen am 15. und 16. Juni. Ab dem 17. Juni wechseln die Disziplinen zu Boulder – mit Qualifikationen am Vormittag sowie Halbfinals und Finals unter Flutlicht an den Abenden des 17. und 18. Juni. Am 19. Juni folgen die Lead-Qualifikationen und Halbfinals, bevor am 20. und 21. Juni die Lead-Finals mit der abschließenden Show das Event beenden.
Das Besondere am Kletterzentrum am Sillside-Areal ist die Lage: Wenn tagsüber die Quali läuft, sieht man Athleten oft noch schnell im Magic Wood oder im Zillertal aufwärmen, bevor es abends unter den Flutlichtern auf die Außenwand geht. Wer als Zuschauer hinfährt, kombiniert die Finals meistens direkt mit einem Vormittag an den Felsen rund um die Martinswand.
Wer vor Ort sein will, sollte sich früh um Tickets für die Abendfinals kümmern – die Tribünen auf der Wiese vor der Hauptwand sind bei den Lead-Entscheidungen meistens bis auf den letzten Stehplatz voll.

